Über mich

Getreu dem Motto: „Leben spiegelt sich in Geschichte und Geschichten – Fakten sind hier allenfalls Untermalung“ hier einige kleine Ausschnitte über mich.

Im Juni 1977 in Meiningen geboren, wuchs ich in einem kleinen Dorf nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf.  Was ich aus dieser Zeit bis heute mitnehme sind fünf prägende Erfahrungen: meine Liebe zu Draußen – als Dorfkind selbstverständlich, heute vor allem zu finden in Form von Wandern, Radeln, Schönheit der Natur genießen, Sommerabende im Park verbringen und Achtung zu haben vor Umwelt, Pflanzen und Tieren; Grenzen zu betrachten, gerne von beiden Seiten aus: ich erinnere mich gut daran, wie es war, kurz jenseits des Dorfes zu stehen und nicht mehr weiter zu dürfen, das Bollwerk mit den eigenen Augen zu sehen und gleichzeitig erstaunt, verblüfft und dankbar darüber zu sein, dass es nicht Panzer waren, die es zu Fall brachten, sondern Kerzen, mutige Menschen und Frieden; eine tiefe Skepsis gegenüber allem Totalitären – gewiss macht das Leben für einige einfacher, erzeugt dennoch immer Ausgrenzung für alle, die nicht dazu gehören. Katholisch aufgewachsen und sozialisiert, hätte ich „damals“ wahrscheinlich nie Abitur machen und studieren dürfen; Vielfalt und Entwicklung als Gewinn zu sehen – Freiheit heißt für mich, die Chance auf Entwicklung zu haben, eigene Talente zu entdecken, zu wachsen und die Möglichkeit zu haben, als ich mit allen anderen glücklich zu sein und schließlich kleinen und großen Wenden des Lebens gegenüber offen zu sein. Wie die Geschichte bewiesen hat, sind sie zwar anstrengend, aber nach dem ersten Schritt eröffnet sich neben Unsicherheit auch immer der Zauber des Neubeginns.

Von 1997 bis 2004 studierte ich katholische Theologie und Wirtschaftspädagogik in Erfurt, München und Kassel. Was eher als Zufall begann, setzte sich sehr spannend fort als Möglichkeit, über Grundlegendes nachzudenken und Antworten zu finden auf Fragen nach dem Woher und Wohin und natürlich vielem dazwischen. Mir hat es besonders die Frage nach der Gerechtigkeit und Gestaltung von Unternehmensstrukturen angetan. In meiner Promotion versuchte ich eine Antwort darauf im Hinblick auf gerechte Gestaltung des Sozialstaats. Wohl wissend, dass Antworten auf die Gerechtigkeitsfrage immer vorläufige sind, einige kurze Ergebnisse: Gerechtigkeit gebietet es, immer bei den Schwächsten in der Gesellschaft anzufangen – am Umgang mit ihnen zeigt sich sehr gut, wie gerecht oder ungerecht eine Gesellschaft ist, alle Menschen einzubeziehen und schließlich Bedingungen zu schaffen, dass Menschen sich entfalten können. Dazu gehören auch – aber nicht nur – materielle Grundlagen eines angemessenen Lebens in Würde. Die Forschung nach angemessenen Antworten auf die sich abzeichnende demografische Herausforderung führten mich 2008 zum Thüringer Netzwerk Demografie. Gemeinsam mit dem gesamten Team beriet und schulte ich Unternehmen in Thüringen zu allen Fragen des Umgangs mit diesem Wandel. Weiterentwicklung der Unternehmenskultur jenseits des Jugendwahns, ganzheitliche betriebliche Gesundheitsförderung, die offenheit für Personalentwicklung und lebenslanges Lernen in allen Altersgruppen und gute Analyseinstrumente gehören zweifelsohne dazu.

Seit 2012 bin ich selbständig in der Unternehmens- und Einzelberatung tätig. Was mich begleitet sind Netzwerke, Kollegen, Freunde und die Familie, Haltung, meine Fragen, Spaß am Entdecken, Neugier und Staunen über die Möglichkeiten.

Fakten gibt’s natürlich auch – und zwar hier >>> KURZPROFIL